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HERKUNFT UND HISTORIE
Mitte der Achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde auch in der Neubrandenburger
Weinkellerei mit der Neuentwicklung von Produkten begonnen. Wie damals üblich,
wurden der Materialeinkauf und auch die Produktentwicklung zentral vom Kombinat in Berlin gesteuert.
Weinhaltige Getränke und Winecooler waren in dieser Zeit angesagt und somit schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann auch in Neubrandenburg die ersten Erzeugnisse auf Weinbasis produziert werden.
Ende 1985 wurde eine Rezeptur entwickelt, die von den eingesetzten Rohstoffen einer deutschen Sangria entsprach. Anstelle von Zitrusfrüchten wurde hier mit Sauerkirschen gearbeitet.
So entstand zunächst ungewollt die Mecklenburger Antwort auf das spanische Nationalgetränk.
Eine in der DDR zentral entwickelte Sangria wurde von der Neubrandenburger Kellerei aus Qualitätsgründen nicht übernommen. Schon damals wurde das große Potential der eigenen Gertränkekomposition aus Rotwein und Kirschsaft erkannt.
Unter den damaligen Verhältnissen war das Finden eines geeigneten Produktenamens ein nicht zu unterschätzendes Problem. Warenzeichenrechtliche Konfrontationen mit internationalen Unternehmen sollten aus Kostengründen vermieden werden.

